Krankenversicherung für Rentner

Mit dem Alter wird man anfälliger für Krankheiten und hat vermehrt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Deshalb ist es wichtig, dass gerade ältere Menschen rundum versorgt sind. Bei der Krankenversicherung für Rentner haben sie deshalb verschiedene Möglichkeiten und können auch ihre Krankenkasse frei wählen.

Dabei sind sie grundsätzlich natürlich ebenso versichert wie in ihrem Erwerbsleben und erhalten alle gewohnten Leistungen weiterhin. Dafür müssen sie aber auch künftig Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Wer nicht krankenversicherungspflichtig ist, kann frei entscheiden, ob er eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung für Rentner in Anspruch nehmen will.

 

Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung für Rentner zahlen Senioren einen Beitrag, dessen Höhe sich am monatlichen Einkommen orientiert. Als privat Krankenversicherte zahlen sie hingegen Prämien, die nicht vom Einkommen, sondern von den versicherten Risiken abhängen. Bei beiden Varianten beteiligt sich zusätzlich die Rentenversicherung: Bei Pflichtversicherten übernimmt sie einen Teil der Beiträge, bei der privaten Krankenversicherung für Rentner zahlt sie Beitragszuschüsse. Mit der Pflegeversicherung verhält es sich bis auf wenige Ausnahmen ähnlich. Wer privat versichert ist, muss für diese allerdings einen separaten Vertrag abschließen.

 

Wer ist von der Krankenversicherung für Rentner ausgeschlossen?

Nicht jeder hat das Recht auf eine gesetzliche Krankenversicherung für Rentner. Davon ausgeschlossen sind alle, die eine Pension beziehen, hauptberuflich selbstständig sind oder beispielsweise den Beamtenstatus inne haben. Sie können sich privat oder freiwillig krankenversichern lassen.

 

Die Wahl der Krankenkasse

Wer mit Renteneintritt bereits Mitglied einer Krankenkasse ist, kann bei dieser bleiben. Rentner können sich unter Einhaltung bestimmter Fristen aber auch für eine andere Krankenkasse entscheiden. Beispielsweise die Kasse des Ehepartners, eine Ersatz- oder Innungskasse oder die AOK des Wohnortes. Auch die Knappschaft steht Rentnern offen. Haben sie sich für eine Krankenkasse entschieden, sind sie mindestens 18 Monate an diese gebunden. Diese Regelung entfällt aber, wenn die jeweilige Kasse zum Beispiel Zusatzbeiträge erhebt. In diesem Fall können Rentner bereits vor Ablauf der gesetzlichen Bindungsfrist wechseln.

Bei der Krankenversicherung für Rentner gilt es demnach einiges zu beachten. Zusätzliche Beratung gibt es unter anderem bei den Trägern der Deutschen Rentenversicherung.