Der Rentenbeginn und seine Voraussetzungen

Als Rentenbeginn wird der Zeitpunkt bezeichnet, ab dem sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, um die Altersrente in Anspruch zu nehmen.

Der Beginn der Rente wird auf einen bestimmten Kalendermonat festgelegt.

Allerdings sollten Rentenanwärter beachten, dass sich der Zeitpunkt des Rentenerhalts verschiebt, wenn der Rentenantrag zu spät gestellt wird. Damit der Rentenbeginn ordnungsgemäß von statten geht, sollten Betroffene daher die so genannte Drei-Monats-Frist beachten, da dieser Zeitraum zur Bearbeitung des Rentenantrags erforderlich ist.

 

Rentenbeginn

(derateru  / pixelio.de)

 

Den Rentenbeginn selbst bestimmen

Möchten Senioren den Rentenbeginn selbst bestimmen, können sie in dem Rentenantrag angeben, dass die Altersrente erst ab einem späteren Zeitpunkt geleistet werden soll.

In dem Fall wäre die Altersrente ab dem Zeitpunkt zu leisten, ab dem die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Rente erfüllt sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass sich die Rente für jeden Kalendermonat um 0,5 Prozent erhöht, an dem die Rente nach dem Erreichen der Altersgrenze noch nicht beansprucht wurde.

 

Die Altersgrenze für den Renteneintritt hängt vom Geburtsjahr ab

Die reguläre Altersgrenze wird derzeit übrigens bei der Vollendung des 67. Lebensjahres gewährt und gilt für all die Versicherten, die nach 1965 geboren sind. Personen, die vor dem 1. Januar 1947 geboren wurden, dürfen von der vollen Rente ab dem 65. Lebensjahr profitieren. Für zwischen 1947 sowie 1964 geborene Versicherte ist eine Tabelle vorhanden, aus der ersichtlich ist, auf welchen Zeitpunkt sich der Rentenbeginn beim jeweiligen Geburtsjahr bezieht.

Sonderregelungen gelten für Betroffene, die in Altersteilzeitarbeit tätig waren oder Anspruch auf ein Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus haben. Zudem gehen der Rentenbeginn sowie der damit verbundene Erhalt der Rentenzahlungen stets mit der allgemeinen Wartezeit von fünf Jahren einher.

Diese Wartezeit wird durch Kalendermonate mit Beitragszeiten sowie eventuellen Ersatzzeiten erfüllt. Auch dann, wenn Betroffene bis zum Eintreten der Regelaltersgrenze eine Erziehungsrente oder eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhalten haben, ist der Anspruch an die Wartezeit erfüllt worden.

Eine weitere Regelung sieht außerdem vor, dass die Bezieher der Regelaltersgrenze auf Wunsch unbegrenzt viel Geld hinzuverdienen können, ohne dass der Rentenanspruch gemindert wird.