Wohnen im Alter: Alternative Lebensformen sind gefragt

Seniorinnen und Senioren wollen in der Regel im Alter in den eigenen vier Wänden bleiben. Ob und wie das gelingt, kann nicht vorausgesagt werden. Damit es im Alter keine Überraschungen gibt, gehört die Klärung der Wohnfrage für die Generation 60+ zu den essentiellen Vorbereitungen für den Lebensabend.

 

Selbstbestimmt und unabhängig leben: Das ist so gut wie allen Senioren wichtig. Ältere und pflegebedürftige Menschen fühlen sich im gewohnten Umfeld wohler. Ist eine Betreuung innerhalb des Wohnviertels gewährleistet oder lebt sogar die Familie in der Nähe, steht dem Wohnen in den vertrauten vier Wänden nichts im Wege. Sind diese Voraussetzungen allerdings nicht gegeben, müssen die Seniorinnen und Senioren umziehen. Das klassische Pflegeheim wird dabei immer unbeliebter. Alternative Wohnformen liegen im Trend.

 

Neue Wohnformen für Senioren

Wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2040 im Vergleich zum Jahr 2000 um 60 Prozent steigen wird.

Alternative Lebensformen im Alter sind daher gefragt wie noch nie. Jedes Bundesland bietet unterschiedliche Wohnangebote für ältere Menschen an. Exemplarisch dafür steht der Verband Paritätische NRW. Von gemeinschaftlichen Wohnprojekten über ambulanter Betreuung bis hin zur Wohnraumanpassung: die Auswahl kann individuell getroffen werden. Projekte wie diese sorgen dafür, dass Senioren im Alter nicht allein sind und die benötigte Hilfe erhalten.

 

Möglichkeiten für ein Wohnen im Alter können u.a. sein:

  • Betreutes Wohnen

  • Betreutes Wohnen zu Hause

  • Wohnen im Quartier

  • Ambulante Gemeinschaften

  • Wohngemeinschaften für Senioren

  • Stationäre Einrichtungen

 

Alternative Wege gehen

Mit dem Alter steigt auch die Gefahr von Pflege abhängig zu werden.

Da die Geburtenzahlen immer weiter sinken, wird eine Abdeckung durch Angehörige ebenfalls schwieriger. Beschäftigen Sie sich daher frühzeitig mit der gewünschten Wohnform im Alter. Das herkömmliche Pflegeheim wird häufiger abgelehnt, so dass neue Wege im Alter gegangen werden.

Zahlreiche Ratgeber informieren an dieser Stelle die Generation 60+ über die Thematik „Wohnen im Alter“.